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Unsere Kooperationspartner

Effektives gesellschaftliches und politisches Engagement bedarf der Zusammenarbeit. Für Justitia et Pax hat hier die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) besondere Bedeutung. In der GKKE kooperieren Justitia et Pax und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED). Gegenüber Regierung, Parlament, Parteien und gesellschaftlicher Öffentlichkeit ist die GKKE seit 1973 eine gemeinsame Stimme der beiden großen Kirchen in Deutschland - eine Stimme, die den Interessen der Einen Welt in unserem Land politisches Gewicht verleihen will.

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax arbeitet auf nationaler Ebene zudem in verschiedenen Netzwerken von Nichtregierungsorganisationen (NRO) mit, so im Verband entwicklungspolitischer NRO (VENRO) und im Zusammenschluss menschenrechtlich aktiver NRO (Forum Menschenrechte).



Internationale Kooperation wird vor allem auf der Ebene der Justitia et Pax-Kommissionen praktiziert. Fast überall in der Welt haben die Bischofskonferenzen oder die Orden solche Kommissionen eingerichtet. So ist die Deutsche Kommission Teil eines lockeren internationalen Netzwerkes, das sich aus unabhängigen Kommissionen zusammensetzt. Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht dabei zwischen den europäischen Kommissionen, die in der Europäischen Konferenz Justitia et Pax zusammengeschlossen sind.

Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden fördert die Beziehung zu den nationalen Justitia et Pax-Kommissionen und zu internationalen Einrichtungen, die für Gerechtigkeit, Frieden und Menschenrechte arbeiten.


Aktuelles

  • Auswertung zu 25 Jahre GKKE Pharmadialog veröffentlicht

    Der Auswertungsbericht zum GKKE Pharmadialog ist mit Beiträgen zur kritischen Reflexion als Heft 65 der GKKE-Schriftenreihe erschienen. Der Autor, Privatdozent Dr. Walter Bruchhausen, beschreibt die Entwicklung von Themen- und Arbeitsfeldern sowie die Durchführung und Auswirkungen der gemeinsamen Vorhaben. Außerdem analysiert er Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren sowie „Lessons learned“.

  • Keine Koppelung der Entwicklungszusammenarbeit an die Rücknahme von Asylsuchenden

    Die von der Bundesregierung angestrebte Koppelung der Entwicklungszusammenarbeit an die Bereitschaft von Regierungen der Herkunftsländer, abzuschiebende Asylsuchende und Gefährder aufzunehmen, wird von der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung scharf kritisiert.

  • Menschenrechte unter Druck – Kulturelle Traditionen als Brücken zu einer menschenrechtskonformen Politik?

    Human Rights under Pressure – Promoting Human Rights through Cultural Traditions? Veranstaltung am 9.und 10. Dezember 2016 in der Katholische Akademie Berlin

  • Fachgespräch zu Herausforderungen des Rechtspopulismus für die Kirchen

    Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hatte am 16. Dezember 2016 zu einem Fachgespräch eingeladen unter dem Titel: “Der Herausforderung begegnen: Rechtspopulismus und christliche Kirchen in Deutschland“.

  • GKKE fordert neues Rüstungsexportkontrollgesetz

    Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) fordert ein neues Gesetz zur Kontrolle von Rüstungsexporten. Diese und weitere Forderungen wurden bei der Vorstellung des 20. Rüstungsexportberichts der GKKE in der Bundespressekonferenz in Berlin erhoben. Der Bericht stellt öffentlich verfügbare Informationen über die deutschen Ausfuhren von Kriegswaffen und Rüstungsgütern zusammen und bewertet die Rüstungsexportpolitik im Zusammenhang der Friedens-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org