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Ethisches Investment

Geld ist nicht neutral, es kann für ethische und unethische Zwecke investiert werden. Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hat sich in verschiedenen Zusammenhängen für ethisches Investment eingesetzt, dass mit Geldanlagen Gutes bewirkt und Schlechtes vermieden wird.

Exposure- und Dialogprogramme zu Mikrofinanzeinrichtungen, als auch zu Investitionen in Mikrofinanzprogramme sowie Studien zu „Banken für die Armen“ gaben den Anstoß dafür. Im Kontext des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat Justitia et Pax mitgearbeitet an einer Handreichung für private und kirchliche Anleger „Ethisches Investment“.

Bei einem Fachgespräch am 23. Januar 2013 zum Ethischen Investment in der katholischen Kirche – aktueller Stand neue Perspektiven – wurden u.a. Möglichkeiten zur Bündelung des aktiven Wertpapierbesitzes im kirchlichen Raum diskutiert.

Die Sachverständigengruppe Weltwirtschaft und Sozialethik hat eine Studie erarbeitet „Mit Geldanlagen die Welt verändern? Eine Orientierungshilfe zum ethikbezogenen Investment“. Sie unterstreicht die Bedeutung des aktiven Wertpapierbesitzes, um Veränderungen in der Unternehmenspraxis in Richtung mehr Verantwortung für die Einhaltung von Sozialstandards entlang der Wertschöpfungskette zu erreichen.


SVG Studie

Aktuelles

  • Auswertung zu 25 Jahre GKKE Pharmadialog veröffentlicht

    Der Auswertungsbericht zum GKKE Pharmadialog ist mit Beiträgen zur kritischen Reflexion als Heft 65 der GKKE-Schriftenreihe erschienen. Der Autor, Privatdozent Dr. Walter Bruchhausen, beschreibt die Entwicklung von Themen- und Arbeitsfeldern sowie die Durchführung und Auswirkungen der gemeinsamen Vorhaben. Außerdem analysiert er Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren sowie „Lessons learned“.

  • Keine Koppelung der Entwicklungszusammenarbeit an die Rücknahme von Asylsuchenden

    Die von der Bundesregierung angestrebte Koppelung der Entwicklungszusammenarbeit an die Bereitschaft von Regierungen der Herkunftsländer, abzuschiebende Asylsuchende und Gefährder aufzunehmen, wird von der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung scharf kritisiert.

  • Menschenrechte unter Druck – Kulturelle Traditionen als Brücken zu einer menschenrechtskonformen Politik?

    Human Rights under Pressure – Promoting Human Rights through Cultural Traditions? Veranstaltung am 9.und 10. Dezember 2016 in der Katholische Akademie Berlin

  • Fachgespräch zu Herausforderungen des Rechtspopulismus für die Kirchen

    Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hatte am 16. Dezember 2016 zu einem Fachgespräch eingeladen unter dem Titel: “Der Herausforderung begegnen: Rechtspopulismus und christliche Kirchen in Deutschland“.

  • GKKE fordert neues Rüstungsexportkontrollgesetz

    Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) fordert ein neues Gesetz zur Kontrolle von Rüstungsexporten. Diese und weitere Forderungen wurden bei der Vorstellung des 20. Rüstungsexportberichts der GKKE in der Bundespressekonferenz in Berlin erhoben. Der Bericht stellt öffentlich verfügbare Informationen über die deutschen Ausfuhren von Kriegswaffen und Rüstungsgütern zusammen und bewertet die Rüstungsexportpolitik im Zusammenhang der Friedens-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org