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Gewaltprävention / Zivile Konfliktbearbeitung

Angesichts der massiven lang andauernden Auswirkungen, die Gewalthandeln auf Menschen und Gesellschaften hat, ist Gewaltprävention ethisch geboten. Den Versuchungen der Gewalt sind Konzepte und Strategien der Zivilen Konfliktbearbeitung entgegenzusetzen. Zivile Konfliktbearbeitung erweist sich in der Praxis als anspruchsvolles Vorhaben, das vielerlei alltäglichen Widerständen in Politik und Administration ausgesetzt ist. Durch kontinuierliche Arbeit bemühen wir uns, zu einer Kultur der Zivilen Konfliktbearbeitung beizutragen, die für politisches Handeln nachhaltig relevant wird. So haben die großen Kirchen in der Bundesrepublik im Kontext der GKKE den Aktionsplan der Bundesregierung „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ begrüßt und seine Umsetzung kritisch begleitet.

Publikation „Vertrauen auf die Kraft des Zivilen"
Publikation „Aktionsplan Zivile Krisenprävention: notwendig, nicht lästig"

Aktuelles

  • Auswertung zu 25 Jahre GKKE Pharmadialog veröffentlicht

    Der Auswertungsbericht zum GKKE Pharmadialog ist mit Beiträgen zur kritischen Reflexion als Heft 65 der GKKE-Schriftenreihe erschienen. Der Autor, Privatdozent Dr. Walter Bruchhausen, beschreibt die Entwicklung von Themen- und Arbeitsfeldern sowie die Durchführung und Auswirkungen der gemeinsamen Vorhaben. Außerdem analysiert er Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren sowie „Lessons learned“.

  • Keine Koppelung der Entwicklungszusammenarbeit an die Rücknahme von Asylsuchenden

    Die von der Bundesregierung angestrebte Koppelung der Entwicklungszusammenarbeit an die Bereitschaft von Regierungen der Herkunftsländer, abzuschiebende Asylsuchende und Gefährder aufzunehmen, wird von der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung scharf kritisiert.

  • Menschenrechte unter Druck – Kulturelle Traditionen als Brücken zu einer menschenrechtskonformen Politik?

    Human Rights under Pressure – Promoting Human Rights through Cultural Traditions? Veranstaltung am 9.und 10. Dezember 2016 in der Katholische Akademie Berlin

  • Fachgespräch zu Herausforderungen des Rechtspopulismus für die Kirchen

    Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hatte am 16. Dezember 2016 zu einem Fachgespräch eingeladen unter dem Titel: “Der Herausforderung begegnen: Rechtspopulismus und christliche Kirchen in Deutschland“.

  • GKKE fordert neues Rüstungsexportkontrollgesetz

    Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) fordert ein neues Gesetz zur Kontrolle von Rüstungsexporten. Diese und weitere Forderungen wurden bei der Vorstellung des 20. Rüstungsexportberichts der GKKE in der Bundespressekonferenz in Berlin erhoben. Der Bericht stellt öffentlich verfügbare Informationen über die deutschen Ausfuhren von Kriegswaffen und Rüstungsgütern zusammen und bewertet die Rüstungsexportpolitik im Zusammenhang der Friedens-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik.

www.justpax.va
www.jupax-europa.org
www.exposure-dialog.de
www.gkke.org